4 × drei =

siebzehn − dreizehn =

Was für uns Fußball ist, ist für Neuseeland Rugby. Hier ist Rugby der Nationalsport. Fast jedes Kind spielt im Garten Rugby. Viele, die keinen großen Garten haben, gehen dann einfach mit ihren Freunden auf den nächstgelegenen Sportplatz. Als wir im Jahr 2011 in Neuseeland waren, war es zuerst ein ganz komisches Gefühl, dass niemand mit uns Fußball spielen wollte. Doch unsere Nachbarn hatten einen großen Garten und spielten nicht nur Rugby, sondern auch Fußball. So lernten ich in Neuseeland Rugby kennen. Ich lernt den Rugbyball zu werfen und Rugby zu spielen.

Mein erster Wurf mit dem Rugbyball

Wir waren also in Hamilton in Neuseeland. Dort mussten wir in Hamilton uns erst ein Haus für ein Jahr mieten. Es dauerte nicht lange und wir hatten schon eines. Etwas außerhalb von Hamilton war unser Haus. Wir waren sozusagen am Land. Dort waren zwei Häuser. Eines gehörte uns und das andere den Vermietern. Es lebte sich da sehr gut, aber das erzählt Mama in ihrem Artikel wie es sich in Hamilton lebt. Die Nachbarn hatten drei Kinder, die alle wie wir Jungs waren. Und natürlich Mama und Papa. Sie hießen Gabe, Cam, Matt, Tarn und Dan.

Alle Kinder waren größer als ich, konnten mir aber sehr viel zeigen. Wir verstanden uns recht gut mit den Jungs und spielten schon nach ein paar Tagen Fußball.Kaspar spielt Fußball in NeuseelandBald zeigten sie mir auch, wie Rugby geht. Dann spielten wir immer 1 gegen 1 echtes Neuseeland Rugby im Garten der Robinsons. So hießen nämlich unsere Nachbarn. Ich konnte jetzt schon richtig mit einem bestimmten Dreh den Rugbyball werfen, aber die Regeln kannte ich noch nicht.

Rugbystadien: Fast wie Fußballstadien

In Neuseeland schaute ich auch zwei Rugbyspiele. Eines von meiner Lieblingsmannschaft, den Chiefs (Deutsch: Tschiefs) und eines von der Nationalmannschaft, den All Blacks (Ol Bläcks). Damals spielten die All Blacks gegen Irland. Wir waren auch hautnah am Pokal dran.In Neuseeland Rugby kennengelernt mit dem WM Pokal der All BlacksBei den Chiefs wissen wir es nicht mehr, gegen wen sie gespielt haben, denn es ist schon sehr lange her. In den Stadien war es nicht sehr anders als in Fußballstadien. Es war eigentlich nichts anders. Außer das Essen. Das ist aber normal. Dort gab es dicke Würstchen in Teighülle am Stiel mit Ketchup als Halbzeitessen. Mir hat es geschmeckt. Außer dem leckeren Essen gab es noch Sektoren, Sitzreihen und Sitze. Wie in einem normalen Stadion halt.In Neuseeland Rugby im Stadion in Auckland geschaut mit einem Hot Dog am Stiel

Neuseeland Rugby: Mit dem Ball auf Reisen

Nun reisen wir ein bisschen in die Zukunft in das Jahr 2016. Da konnte ich das nächste Mal in Neuseeland Rugby spielen. Diesmal nicht wie 2011 bei den Robinsons, sondern bei Sheree und Phil, die mit 5 Kindern auch in Hamilton leben. Die Kinder der Reihe nach von dem größten bis zum kleinsten heißen Liam, Corban, Devon, Rhiannon und Carys. Sie hatten einen sehr großen Garten, wo wir oft Rugby spielten.In Neuseeland Rugby gespielt im GartenIn Hamilton gingen wir mit ihnen in die Innenstadt, wo wir die Sehenswürdigkeiten von Hamilton bestaunen konnten und einen Rugbyball kauften. Wir waren auch in einem Trampolin-Park in einer riesigen Halle. Mit dem neuen Rugbyball spielten wir auch oft, bis wir Neuseeland verließen und über Melbourne nach Tasmanien flogen.

In Tasmanien war es nur ein bisschen hügelig, aber wir konnten trotzdem spielen. Es ging wieder zurück nach Melbourne, wo wir ein Leihauto kauften und uns dann auf die Reise nach Adelaide machten, wo wir unsere australischen Freunde treffen sollten. Auf der Fahrt konnten wir sehr gut spielen, denn wir fuhren am Strand entlang. Wir spielten nicht alleine, sondern manchmal mit fremden Kindern oder mit PapaRugby am StrandNun waren wir in Adelaide angekommen und besuchten unsere Freude Amity, Darren mit Charli, Ben, Hamish, Steve und Sharyn. Davon war nur Charli ein Kind. Sie ist die Tochter von Amity und Darren.

Wir lebten auf der Farm von ihnen. Auf der Farm spielten wir fast immer mit dem Ball. Wir besuchten sie nur am letzten Tag in der Stadt, bevor wir wieder nach Melbourne aufbrachen. Wir spielten wieder am Strand und an den Campingplätzen.Rugby Kicks auf der WieseIn Melbourne flogen wir dann wieder zurück nach Österreich. So kam der Ball wieder mit nach Klagenfurt, wo wir ihn dann am Fußballplatz leider verschossen haben. Schade!!!

Auch in Klagenfurt Rugby noch nicht vergessen

Julius und ich spielen seitdem beim Klagenfurter Rugbyclub, den Anexia Tigers. Papa spielte dort auch einmal kurz, riss sich aber beim ersten Training die Achillessehne. Uns gefällt das Training bei den Anexia Tigers gut, auch wenn es immer nur unregelmäßig stattfindet.Rugby Training in KlagenfurtAuch im Garten spielen Julius und ich manchmal Rugby. Beide gewinnen gleich oft. Dafür muss ich mich aber sehr anstrengen, denn die Regeln sind ein bisschen anders und ein bisschen gegen mich, aber das macht nicht sehr viel aus. Meine vorletzte Geburtstagsparty war auch eine Rugbyparty, und in der Schule habe ich einen Vortrag über Rugby gehalten.

Ich spielte auch bei den United World Games mit. Da wir bei den Anexia Tigers noch nicht so viele gleich alte Spieler haben, spielte ich im letzten Jahr bei einem Team aus Wien mit. Nämlich den Donau Piraten. Wir wurden zum Schluss Dritter von 4 Teams. Auf die Medaille bin ich besonders stolz. Dieses Jahr, will ich wieder bei den United World Games mitspielen und die Ukrainern und vielleicht auch die Tschechen, die im letzten Jahr vor uns waren, schlagen.Kaspar beim Rugby Spiel bei den United World Games mit den DonaupiratenLike it? Pin it!Was für uns Fußball ist, ist für Neuseeland Rugby. Hier ist Rugby Nationalsport. In unserem Auslandsjahr 2011 in Neuseeland lernte Kaspar, der Größte der WederJungs, Rugby kennen. Seitdem ist er von diesem Sport begeistert. Wie Kaspar diese Sportart für sich entdeckt hat, erzählt er in diesem 6inaVan Erlebnisbericht.

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