5 × 4 =

sechs − 3 =

Eigentlich sollten hier am 6inaVan-Blog Beiträge stehen. Über Belgrad, Pristina oder Skopje. Über die #CEEtour17, über Begegnungen mit einem Rockstar, neuen Freundschaften und familiären Erlebnissen in fremden Landen. Sind schließlich die Erlebnisse unserer ersten Blog Reisen mit Kindern. Eigentlich. Erstens kommt es anders und zweitens…Ihr kennt das ja.  Wir haben unsere Lektionen gelernt. Ein 6inaVan-Kurz-Resümee zur Tour-Halbzeit aus Albanien.

1) Bloggen beim Roadtrip mit vier Kids ist schwer!

Wir waren echt motiviert. Unser erster großer Test für 6inaVan. Das erste Mal auf großer, gemeinsamer Tour. Blog Reisen mit Kindern. Zu sechst. Jeden Tag am PC, die Erlebnisse des Tages verbloggen. Facebook, Instagram, das ganze Programm. So der Plan. Eigentlich. Aber nix da. Pustekuchen. Das Einzige, was pustet, bin ich. Und zwar nicht am Kuchen, sondern richtig laut durch. Ich musste feststellen: Unsere Art, diese knapp vier Wochen anzugehen, ist nicht kompatibel mit dem Blog. Viele Kilometer und vier Kinder zollen ihren Tribut auf Kosten des athletischen Hauens in die Tastatur.

Wenn dann mal etwas Zeit wäre, verbringen wir diese am Abend eines langen, heißen Tages dann lieber zu zweit. Solange, bis uns die Mücken auffressen. Und eigentlich ist das gut so! Noch sind wir nicht so weit, diese ruhigen, gemeinsamen Momente dem Blog zu opfern. Heißt für uns: Aufarbeiten der Erlebnisse zu einem späteren Zeitpunkt. Die Blog Reisen mit Kindern gehen ohn Live-Reporting weiter. Das dann aber vielleicht beim nächsten Mal. Mit anderer Reisekonstruktion. Für jetzt: Weiterschaukeln.

Blog Reisen mit Kindern: Schaukeln statt Bloggen in Belgrad

2) Unser Reiserhythmus ist noch der alte!

OK, eine Woche hat es schon gedauert. Dann aber waren wir wieder richtig im Roadtrip-Mode. Hatten uns gerade für die ersten Tage viel Strecke vorgenommen. Wollten schneller in den Süden, Mazedonien und Albanien. Um dann dort etwas zu Ruhe zu kommen. Und die Länder genauer unter die Lupe zu nehmen. Hieß: Am Anfang rasch durch Slowenien, Kroatien und Serbien.

Das hat prima funktioniert, denn der Wedersche Rythmus ist noch der alte: Kilometer werden am Vormittag gemacht. Sightseeing oder Camping-Flair steht am Nachmittag am Programm. Da ist die Autofahr-Geduld dann aufgebraucht.

3) Von Tag zu Tag zu planen, ist großartig!

Albanien war unser Ausgangspunkt für die #CEEtour17, Idee und Ziel gleichermaßen. Das ist nun erreicht. In unserem Tempo. Ohne große Vorplanung, nur mit einem groben Ansatz, was wir gerne sehen wollen am Weg dorthin. Und das hat sich als hervorragend herausgestellt. Kein Druck, irgendwo sein zu müssen. Dazu Vielfalt an Städten, Menschen, Natur. Mal Autobahn, mal kurvige Bergstraße. Mal super ausgestatteter Campingplatz, mal frei stehen. Jeder Tag neu, überraschend. WederStyle auf unseren Blog Reisen mit Kindern.

Blog Reisen mit Kindern: Hier der WederVan beim Camping im Serbien

Nur wenn wir beim Learning sind, hätten wir im Vorfeld in einem Punkt genauer hinschauen sollen: Die grüne Versicherungskarte für den WederVan. Wussten wir, haben wir gecheckt. Aber nur nach der Farbe grün. Leider nicht nach der Gültigkeit. Nun heißt es für uns zu zahlen. Extra Versicherung an jeder Nicht-EU-Grenze. Und das für jedes Nicht-EU-Land. Lehrgeld.

4) Das Extrem-Packen hat sich gelohnt!

Eigentlich packen wir ja üblicherweise nicht ganz so planstabsmäßig, wie wir es zuletzt am Blog dargestellt hatten in den Pack-Beiträgen Teil 1 und Teil 2. Aber selbst einmal zu sehen, was wir wirklich so dabei haben, hat sich als wahrlich großartig herausgestellt. Der Van ist aufgeräumt. Das Chaos hält sich tatsächlich auch nach rund 1,5 Wochen in Grenzen.

Nein, eigentlich sind wir wirklich super unterwegs. Und selbst bei Regen kaum Unordnung und reichlich Platz. Was der WederVan halt hergibt. Nachdem die erste Kiste Proviant weggefuttert wurde und wir die Reste auf einen Korb reduziert hatten, herrscht nun noch mehr Luft im Kofferraum. Fühlt sich super an. Über solch positive Geschichten hätten wir mal auf unserem „Reisen mit Kindern Blog“ schreiben sollen. Auch das haben nicht gemacht. Siehe Punkt 1. Und nein, es geht uns eigentlich nichts ab. Und nein, eigentlich haben wir nichts eingepackt, was wir noch nicht benutzt hätten. Oder zumindest glauben, noch benutzen zu werden, wenn die Mittelmeerküste erreicht ist. Wir werden sehen…

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