zwei × 3 =

3 × fünf =

Wo ist nur die Zeit hin? Sommer ist da – und wir kurz davor, weg zu sein. Weg von daheim, weg von Klagenfurt. Und wieder auf Tour. Vier Wochen. Roadtrip im Van. 6inaVan endlich mal wieder, nachdem wir zuletzt zu oft getrennt unterwegs waren. Der Weg ist das Ziel. Die Überschrift: 6inaVan-CEE-Sommertour 2017. Oder kurz Hashtag-like: CEEtour17. Also eigentlich von Klagenfurt ein Trip in die Nachbarschaft. Am kommenden Wochenende soll es bereits los gehen. Geplant haben wir wie immer: nur das Nötigste. Oder was für uns eben als „Nötigstes“ gilt. Ein Einblick in unsere Art, wie wir einen Roadtrip planen. Unsere Schritte zum Easy-Travel-Roadtrip-Glück.

Roadtrip planen – Schritt 1: die Idee

Es war auf einem Kurztrip nach Kroatien, Pula. Wir ließen unsere Gedanken schweifen. Istrien ist toll. Doch wirklich weiter im kroatischen Süden waren wir noch nicht. Könnten wir doch mal, oder? Dieser erste Gedanke war der Startpunkt und die Initialzündung für die CEEtour17. Albanien war dann die richtungsweisende Folgerung des „Fahr‘ ma in Süden“. Haben nur das Beste gehört von den Freunden, die dort schon waren. Also warum nicht? Und nach und nach entwickelte sich der Plan, neben Küste und Meer auch andere, noch unbekannte Gegenden zu entdecken – auch um dem Massentourismus und vollen Stränden ein wenig zu entkommen.

Roadtrip planen – Schritt 2: Lonely Planet

Roadtrip planen mit dem lonely planet

Den Lonely-Planet-Eastern-Europe-Wälzer haben wir schon ein, zwei Jahre bei uns. Gab es im Doppelpack mit „Western Europe“, als wir unseren ersten Roadtrip mit dem WederVan nach Lissabon gestartet hatten. Gekauft mit großen Ambitionen. Seitdem ist in Sachen „Eastern Europe“ recht wenig passiert, sieht man mal von ein paar Kurztrips nach Slowenien und Kroatien ab. Uns zog es immer weiter weg. Aber nun war mit der Idee die Zeit reif. Reif, um den Wälzer zu wälzen.

Der englischsprachige Reiseführer war unsere erste Inspirationsquelle. Wir lieben ihn, denn er gibt tolle Insights, ohne zu detailliert zu werden. Klingt komisch, wenn der Name „Lonely Planet“ fällt? Durchaus. Der „Eastern Europe“ ist anders als die anderen, länderspezifischen Bücher. Dort bekomme ich immer das Gefühl, irgendetwas zu verpassen. Unser Thema aber ist, dass wir nur grob planen und schöne Plätze selbst und vor Ort finden wollen. Pfadfindermäßig. Unserer Art zu reisen entsprechend. Heißt: Der Lonely Planet mit dem Gebiet „Osteuropa“ ist so groß angelegt, dass er einen perfekten ersten Eindruck über die Länder gibt, aber uns dabei nicht erschlägt mit „Da müssen wir noch hin – und da, und da“.

Für unsere CEEtour17 also haben wir die geplanten Destinationen durchgeblättert und uns Gegenden mit vermehrten „Empfehlungen“ rausgepickt. So beispielsweise kommt es, dass die Route von Serbien in den Kosovo über das westliche Bergland führt. Muss toll dort sein. Was genau? Keine Ahnung im Moment, aber wir werden unterwegs und vor Ort dann herausfinden.

Roadtrip planen – Schritt 3: Google Maps

Zeit, dann doch etwas detaillierter zu werden. Google Maps ist hier mein digitaler Helfer. Routenplanung grob. Wo führt uns Google entlang , wenn ich Zwischenstopps eingebe? Welche Alternativrouten werden vorgeschlagen? Und vor allem: Wie lange veranschlagt der digitale Kartenhelfer für diese Route? In unserem Fall und der CEEtour17 entlang der oben gezeigten Route sind das rund 27 Stunden Fahrzeit bei rund 3.500 Kilometern. Direkt, ohne Nebenschauplätze, Ausflüge und Co. Was uns dann zu Punkt 4 bringt.

Roadtrip planen – Schritt 4: Zeitraum

Eigentlich wollten wir uns diesmal Zeit lassen. Wirklich viel Zeit lassen. Die gesamten Sommerferien, so der anfängliche Plan. Aber wir haben Kinder. Und Jobs. Und Freunde. Und einen Alltag. Und soziale Verpflichtungen, die den Jungs wichtig sind aka Fußball. So wurden es nach und nach weniger Wochen. Laut aktuellem Plan sind es nun vier. Oder werden es letztlich doch nur drei? Eigentlich egal. Denn was wir wirklich zu schätzen wissen: Dank WederVan sind wir flexibel. Ist die Tour doof? Dann drehen wir halt einfach um und fahren heim. Und die Flexibilität geht schon bei der Abreise los. Wann wir wirklich genau losfahren, wissen wir heute noch nicht. Freitag, Samstag, Sonntag, oder doch erst in der Woche drauf, wenn alle anderen Urlauber, die am Wochenende anreisen, schon durch sind? Die nächsten Tage werden es zeigen.

Roadtrip planen – Schritt 5: Inspiration durch Internet & Friends

Klar schauen wir auch ins Internet. YouTube speziell. In den abendlichen Weder-Eltern-Momenten (oder -Minuten), die uns im Alltag mit den Jungs bleiben. Da gibt es wunderschön kurze Video-Trips durch die Hauptstädte, die wir besuchen. Für uns weniger eine Recherche nach Sightseeing-Plätzen, sondern mehr ein nächtliches Ding, um die Spannung und Vorfreude zu erhöhen. „Boah, schaut cool aus. Gut, dass wir da hinfahren“, „klingt einladend, bin wirklich gespannt“ – so wir dann meistens.

Zum Roadtrip planen gehört YouTube dazu

Auch bei Freunden fragen wir klarerweise herum. Slowenen, Serben, Bosnier, Kroaten finden sich bei uns alle im Freundeskreis. Männlich wie weiblich. Da fällt schon der eine oder andere Tipp für uns ab. Der häufigste Tipp aber meist: Offen auf Land und Leute zugehen und einfach genießen. Bestes Beispiel: Kosovo, für uns die größte Unbekannte, vor der wir schon ein Haufen Respekt haben. Hier hatte ich vor schon fast zwei Monaten auf der PODIM Konferenz in Maribor ein tolles Gespräche mit zwei Kosovaren aus Pristina, vornehmlich über die Außendarstellung des Landes mit allen Konflikten und der Realität vor Ort. Klar, immer noch Einzelmeinung. Aber hat mir persönlich unheimlich viel geholfen, vor allem im Kopf. Vorurteile und so. Inklusive der Entscheidung, um das Land keinen Bogen zu machen. Respekt ist immer noch da. Doch die Vorfreude und Spannung überwiegt.

Roadtrip planen – Schritt 6: packen und fahren

Das Wichtigste klarerweise zum Schluss: der erste echte Schritt abseits der Planung. Packen und fahren. Gestern haben bereits wir zur WederVan-Räum-Aktion gerufen und alles, was sich so im Alltag darin ansammelt und herumfliegt, entfernt, den Wagen geputzt und gesaugt. In den kommenden Tagen werden wir uns Reise-mäßig optimieren und wieder einräumen. Das Ziel: leichtes Gepäck. Wir wollen uns treiben lassen nach unserem Rhythmus, dem Rhythmus der Kleinen vor allem. Hier nur zu räumen und uns durch zu viel Ballast auf dem doch beschränkten Van-Raum einzuschränken, wäre kontraproduktiv.

Dennoch muss eines definitiv mit: Unsere neuen 6inaVan-Sticker. Mit diesen werden wir CEE und die bereisten Länder ein bisserl überziehen und damit unseren Weg dokumentieren. Wie hier im Blog. 6inaVan ist ja noch jung, diese Reise unser erster, großer Roadtrip mit Blog-Begleitung. Ob es uns so gelingt, die für uns passende Mischung aus Posten und Reisen zu finden, wie wir uns das vorstellen, auch das werden wir herausfinden. Genauso wie die Verfügbarkeit von Internet in besagten Ländern. Wer nicht auf Blogbeiträge warten will, sollte besser unserem Instagram-Account folgen. Da berichten wir sicher zeitnaher über unsere Abenteuer. Möge das für uns vielfache Abenteuer beginnen.Roadtrip planen: 6inaVan Sticker müssen mit

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