fünfzehn − vier =

5 × zwei =

Wir sind Freunde des Reisens mit leichtem Gepäck. Nur das Nötigste kommt – wie zuletzt auf unserer #CEEtour17 – mit. Dazu gehören auch die Kindersitze. Leider. Leider nicht im Sinne der Sicherheit, sondern leider in Sachen Packen. Schließlich haben wir kein fettes Wohnmobil, kein Dickschiff mit ewig viel Stauraum, sondern einen VW California Beach, einen handlichen Van. Untertags auf Tour ist alles in Ordnung. Da sitzen unsere Jungs in ihren Kindersitzen wunderbar. Wenn wir den WederVan jedoch für die Nacht für sechs Personen vorbereiten, ist jeder Quadratzentimeter kostbar. Und plötzlich werden die Sitze zu Sorgenkindern. Sperrig, unhandlich, unfaltbar. Aber wir bringen sie dennoch einfach im Innenraum unter. Kindersitz im Wohnmobil für die Nacht verstauen? So machen wir es.

Vier Kinder, vier Kindersitze

Vier Kinder von 9 Jahren abwärts heißt auch unterwegs vier Kindersitze. Das sind bei uns zwei Sitzschalen für die Großen und zwei Full-Monty-Hartschalensitze für die Kleinen. Vorteil bei solchen „Jungs-Brocken“ wie wir sie mit unseren beiden Großen haben: Wir können/müssen hier bereits reduzieren und anstatt auf einen weiteren großen, sperrigen Kindersitz im Wohnmobil zurückgreifen.

Zudem haben wir bei den Kindersitzen mit einem Britax Römer  und einem aus „Oz“ importierten Britax Safe-N-Sound auch nicht die neuesten, dicksten, größten und komfortabelsten Varianten, die es auf dem Markt gibt, im Einsatz. Heißt keine Auflagen, keine doppelten Polsterungen und keine zusätzlichen Haltesysteme, die verstaut werden müssen. Nicht die absolut sicherste Variante. Das ist uns bewusst. Für uns aber ein Kompromiss aus Sicherheit, Komfort und Packvolumen.

Kindersitze vor dem Wohnmobil

Kindersitz im Wohnmobil: Fußraum vorne sinnvoll genutzt

Während uns die Sitzschalen kaum Verstau-Sorgen bereiten, sind die echten Kinder-Kindersitze sperrig. Sie müssen also zuerst versorgt werden. Und eigentlich ist es auch keine Hexerei: Fahrer- und Beifahrersitz nach hinten fahren, Sitze in Fußraum, Türe zu, fertig. Geht bei uns.

Gut, es ist hier ein Abwägen von absoluter Sauberkeit vs. Verstauen. Richtig klinisch desinfiziert ist der Fußraum von Fahrer und Beifahrer logischerweise nicht. Bei uns aber schlägt das Pendel in Richtung „verstaut“ aus. Immer noch besser als am nächsten Tag einen nassen oder keinen Kindersitz im Wohnmobil mehr zu haben, wenn dieser die Nacht über draußen verbringen muss.

Die Mitte zwischen Fahrer- und Beifahrersitz will ebenfalls genutzt sein. Hier passt wunderbar einer der Schalensitze rein. Was einen zusätzlichen Vorteil mit sich bringt: Nachdem Emil hier im Fahrerraum mit einem Vorhang und einer Matratze seine „Koje“ gebaut bekommt (wie das aussieht hier), entsteht nicht nur eine halbwegs ebene Fläche. Auch die dort noch vorhandenen Löcher werden gleich mitgestopft. Damit kann der Kleine gar nicht mehr irgendwo hineinfallen.

Kindersitz im Wohnmobil im Fußraum

Kindersitz im Wohnmobil verstaut im Fußraum des WederVans

Auch die Höhe wird genutzt

Bleibt nur noch eine Schale. Die würde im Kofferraum noch leicht Platz finden. Zumal sich bei für die Nacht vorgerückter und umgeklappter Rücksitzbank der Raum darunter deutlich vergrößert. Dennoch bevorzugen wir die „einfache“ Variante und klemmen den Sitz zwischen Fahrersitz und umgedrehten Mittelsitz. Damit nutzen wir auch die Höhe des Vans als Stauraum – ohne uns im Komfort im Van zu beschränken. Früh am Morgen ist er rasch mit einem Handgriff wieder dort, wo er während der Fahrt hingehört. Und weiter geht’s.

Kindersitz im Wohnmobil hinter dem Fahrersitz

Kindersitz im Wohnmobil hinter dem Fahrersitz

Kindersitze über Nacht im VW California verstauen - logistisch nicht ganz einfach. So geht's.

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