acht + 10 =

20 − elf =

Wir sind aufgeregt. Voller Spannung. Und Vorfreude. Oder, um es österreichisch-passend zu formulieren: Wir freuen uns wie ein Schnitzel. Denn es ist unser erstes Mal. Und das erste Mal ist bekanntlich immer etwas Besonderes. Wir wurden zum ersten Mal eingeladen, unsere Geschichte und unsere Geschichten zu erzählen. Wir dürfen als 6inaVan einen Vortrag halten. Nein, eigentlich gleich zwei. Über das Vanlife mit vier Jungs und über unsere #CEEtour17. Und das je zwei Mal an einem Tag. Auf dem Reisefieber Camperday am 5. Mai in Bischofswiesen bei Berchtesgaden.

Wir erzählen

Damit haben wir wirklich nicht gerechnet. Denn: Wir haben nicht danach gesucht. Wir wurden gefunden. Unser Blog zieht Kreise – und das fühlt wirklich prima an. Das ist das, was wir wirklich gerne machen: Bloggen. Aber einen Vortrag halten? Das stand bei uns eigentlich nicht im Fokus.

Ende März jedenfalls bekamen wir vom Reisebüro Reisefieber aus Bischofswiesen die Anfrage, ob wir nicht ihren Camperday mit unserer Anwesenheit beehren wollen. Das Vanlife und unterschiedliche Camper-Modelle, die Mauis, Mighties und Jucys dieser Welt, stehen bei diesem speziellen Frühlingsfest im Mittelpunkt. Und wir sollen uns mit unserem WederVan mitten hinein mischen. Quatschen. Und erzählen.Coole Camper auf dem Camperday in Bischofswiesen, wo wir einen Vortrag halten dürfen

Als wir also vor der Frage standen, ob wir das machen, war die Antwort schnell klar. Na logo. Warum nicht? Coole Camper zum Anschauen, einen ganzen Tag unter Vanlife- und Camping-Begeisterten, großes Kinderprogramm mit Lagerfeuer und Tombola, zudem Livemusik und Delikatessen vom Grill. Klingt wie ein launiger Wederscher Familientag.

Zudem: Die Anfahrt von Klagenfurt nach Bayern ist zeitlich überschaubar, und wir werden auch noch mit einem kleinen Obolus für die Vorträge entlohnt. Und für Neues sind wir sowieso immer zu haben. Unser Blog ist schließlich unsere Spielwiese. Und wir tasten uns vorwärts. Dorthin, wohin uns die Reise im wahrsten Sinne des Wortes führt. Diesmal nach Bischofswiesen. Mit den Vorträgen auf dem Camperday fügen wir unserer jungen Geschichte also ein weiteres Kapitel hinzu. Ja, wir kommen. Zugesagt. Und schwups standen wir auf dem Programm.

Dürfen einen Vortrag halten auf dem Reisefieber Camperday

Vortrag halten: Gewohnt – und doch anders

Auch wenn Franzisca und ich beruflich doch gewohnt sind, die eine oder andere Präsentation zu halten, ist es in diesem Setting doch etwas komplett Neues. Es wird persönlich. Klar, persönlich ist es hier am Blog auch. Aber nur anonym in Worten. Dort ist es live. Mit Publikum und so. Wir zwei, ein Vortrag, tausend unterschiedliche Ideen und Ansätze. Ob das gut geht?

Und die Kinder sind mit dabei. Da wir heute nicht wissen, wir die Jungs an diesem Tag drauf sind, speziell während wir vortragen, hatten wir schon überlegt, sie einfach den Vortrag selbst halten zu lassen. Auf ihre Weise. Wir wären dann an der Bar zu finden gewesen, gechillt zurückgelehnt. So der Plan. Waren die Jungs aber nicht so begeistert davon. Komisch.Roadtrip Tipps Fehler CEEtour17So also sind die Jungs gechillt und die Spannung bei uns steigt. Doch wir kennen Experten. Unsere lieben Reiseblogger-Freunde Franzls On Tour sind schon erfahrene Hasen im Erzählen von Familien-Reisegeschichten. Einen Vortrag halten, pah, für sie „piece of cake“. Schließlich haben sie schon eine ganze Vortragsreihe hinter sich. Eine tolle Tour über ihre tolle Tour nach Südafrika, Lesotho und Namibia.

Und Martina von den Franzls war es dann auch, die wir als eine der Ersten darüber informiert haben, dass nun auch wir einen Vortrag halten dürfen. Beim Hin- und Her-Chatten hat Sie mir dann ein wenig erzählt, wie es bei ihr und Bert los ging mit ihren Vorträgen. Ihrer Spannung, dem Wer-macht-was, dem Sich-Finden-Müssen. Sie hat uns ermuntert und motiviert. Und dieser Zuspruch tut gut. Danke. Wir sind schon gespannt, was wir dann ihnen Anfang Mai von unserem ersten Mal berichten können.

Wir werden aktiv

Eigentlich war die Mission ganz einfach formuliert: Hinfahren, dort stehen und plaudern, Vortrag halten, wieder fahren. Doch irgendwie sind das nicht Wir. Wir brauchen mehr Spaß und Action. Also haben wir überlegt. Und uns ist so einiges eingefallen, was wir den Besuchern vor Ort neben den Vorträgen noch so alles bieten wollen. Neben uns natürlich. Wir wollen nicht zu viel verraten. Aber wer selbst so einen kreativen Freund wie den Alex kennt, der mit seiner „Karton-Fantasiefabrik“ the thinKing so manchen „Crazy Shit“ (excuse my language) aus Wellpappe zaubert, der weiß, was ich meine.

Ob wir es wirklich schaffen, bis kommende Woche alle Ideen umzusetzen, sei noch dahingestellt. Aber wenn, dann sollte beim 6inaVan-Stand für jeden etwas dabei sein: Was zum Basteln für die Kleinen, ein bisserl „6inaVan zum Nachsurfen“ und eine kleine Challenge mit Gewinnspiel für die Großen. Kleiner Tipp vorweg: Wer unsere Aufbauchallenge kennt und trotz Zeitraffer ein wenig genauer hinschaut, könnte am 5. Mai einen entscheidenden Vorteil haben.

Begegnungen im Fokus

Auch wenn das alles nach sehr viel Spaß klingt: Am meisten freuen wir uns auf die Leute dort. Ist es nicht genau das, was wir mit dem Blog erreichen wollen? Mit Menschen zusammenkommen, plaudern, sich austauschen, neue Sichtweisen kennen lernen – und eben auch selbst vermitteln und ermutigen, dass Vanlife speziell mit Kindern, oder besser gesagt mit vielen Kindern keine Utopie sein muss. Dass Reisen Horizonte erweitert und gleichzeitig zusammenschweißt. Dass auch mit einer großen Schar die Welt entdeckt werden kann.

Doch was wird passieren? Wie werden die Besucher wohl reagieren auf uns, auf unsere Vorträge? Erklären sie uns einfach für verrückt oder fallen sie uns um den Hals? Werden sie uns ignorieren oder mit uns gemeinsam lustige Momente erleben und austauschen? Werden sie uns nach den Vorträgen mit Applaus versehen oder gelangweilt von dannen ziehen? So oder so, für uns wird es auf jeden Fall eine spannende Erfahrung. Gemeinsam mit den Kindern. Ach, und haben wir schon erwähnt, dass wir uns freuen?Kaspar beim CampenDisclaimer: Dafür, dass wir auf dem Camperday einen Vortrag halten, bekommen wir vom Veranstalter eine finanzielle Unterstützung. Dieser Blogpost und alles, was wir vom Camperday noch berichten, ist nicht Teil der Kooperation. Wir schreiben dennoch gerne freiwillig darüber, weil es uns nicht nur freut (hatten wir schon erwähnt, ich weiß), sondern dies auch ein spannender, neuer Teil unseres Blogger-Lebens ist.

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